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Erfolg im Internet – kleine Schritte, große Wirkung

10 Juni, 2010

Eine Firmenwebseite oder einen Online-Shop im Internet groß zu machen erfordert viel Geduld, Aufmerksamkeit und das nötige Know-how. Dabei kommt es nicht auf schnell sichtbare Ergebnisse an, ganz im Gegenteil: das Geheimnis liegt in kleinen, dafür strategisch geschickten Schritten und einer stetigen Pflege.

Eine Webseite ist nichts ohne ihre Inhalte. Der Content von Unternehmenswebseiten setzt sich meist aus einer Mischung brauchbarer und zielgruppengerechter Informationen und verständlicher Produktbeschreibungen zusammen. Das macht Seiteninhalte nicht nur für Leser interessant – sondern auch attraktiv für Suchmaschinen.

Marketing Strategie

flickr: intersection consulting

Eine nicht zu unterschätzende Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Webseite auch technisch auf das Auslesen von Suchmaschinen vorbereitet ist.

Zu dieser Vorbreitung gehören etwa thematisch passende Bilder und Fotos, aber auch kleine Filmspots und Audiodateien. Sie sind eine ansprechende Ergänzung und lockern eine Seite optisch und inhaltlich auf. Im Idealfall laden sie den Besucher ein, immer wieder vorbeizuschauen und sich weiter mit der Firma zu befassen.

Doch Achtung: Suchmaschinen sind nicht in der Lage, Inhalte von Bildern und anderen audiovisuellen Dateien zu interpretieren. Sie können diese Inhalte aus diesem Grund keiner Suchanfrage zuordnen. Man sollte nicht der Illusion erliegen, dass eine Firmenwebseite ein erfolgreicher Selbstläufer ist, nachdem die richtigen Inhalte einmal eingespeist wurden – nein, eine Seite will immer wieder aktualisiert, dem neuesten Stand angepasst und mit aktuellen Informationen versehen werden.

Wird die Webseite nicht häufig genug besucht, spricht man von zu geringem Traffic. In diesem Fall lohnt sich das Buchen so genannter Adwords. Dabei handelt es sich um Werbung, welche in den Suchmaschinen unabhängig von den eigentlichen Suchergebnissen platziert wird.
Der Vorteil: Wer Adwords gebucht hat, muss nur dann für die Werbung bezahlen, wenn seine Website tatsächlich auf Grundlage dieser Werbung frequentiert wird.

“Cost per Click” wird dieses Internet-Werbesystem genannt und bedeutet soviel wie “Bezahlen per Klick”. Cost per Click wird heutzutage als wirtschaftlichere Möglichkeit genutzt, als auf irgendwelchen anderen Seiten Bannerwerbung zu schalten.

Bannerwerbung hat für den Werbetreibenden den Nachteil, dass die Werbeschaltung meist noch nach Tausend-Kontakt-Preis bezahlt werden muss. Konkret heißt das: Pro 1.000 Internet-Surfer, die das Banner zu sehen bekommen, wird ein bestimmter Betrag gezahlt. Mittlerweile gilt das Modell jedoch nicht mehr als zeitgemäß.

Der qualitativ hochwertigste Inhalt nutzt jedoch keinem etwas, wenn die Verpackung nicht stimmt.

Die Firmenwebseite oder der Online-Shop müssen so aufbereitet sein, dass der Leser schnell findet, was er sucht. Außerdem sollte er zu bestimmten Angeboten geführt werden, die ihn im besten Fall zum Kauf verführen.

Gerade in Online-Shops wird beispielsweise einer Kundin, die gerade ein Paar Schuhe gekauft hat, eine passende Handtasche angeboten.

Achtung: Verknüpfungen dieser Art sollten sparsam und vorsichtig eingesetzt werden. Wichtiger ist für die meisten Internet-Surfer die Möglichkeit, sich gut zu orientieren. Eine durchdachte Navigation ist bei Online-Lesern also ein dicker Pluspunkt und hilft Besuchern, sich schnell auf dem Online-Auftritt zurechtzufinden.

Im Internet verloren und unauffindbar ist, wer keine sozialen Kontakte und ein Netzwerk aus Verlinkungen besitzt! Neben Links auf anderen Websites handelt es sich bei den Kontakten auch um Hinweise auf Twitter, Facebook, Xing und Konsorten.

Auch Erwähnungen in oft gelesenen Blogs können Gold wert sein. Aber Vorsicht! Tatsächlich ist nicht jede Verlinkung mit positiven Folgen für den Internet-Auftritt verbunden. Wenn Seiten mit schlechtem Ruf auf die firmeneigene Homepage verlinken, kann deren Image nachhaltig den Ruf der eigenen Website schädigen.

Für Suchmaschinen sind Links jedoch generell etwas Gutes: Ist eine Website stark verlinkt, “vermuten” Suchmaschinen hinter dieser Beliebtheit einen wichtigen Rang gegenüber weniger verlinkten Seiten. Die positive Konsequenz: Suchmaschinen bewerten häufig verlinkte Seiten besser.

Das Ergebnis lässt sich bei konkreten Suchanfragen sehen. Wen Suchmaschinen “mögen”, dem können sie bessere Positionen in den Suchergebnislisten verschaffen. Hier ist der erste wichtige Schritt zum Erfolg einer Firmenwebseite getan.

Soziale Kontakte müssen nicht zwangsläufig “von Außen” kommen. Auch direkt auf der Website gibt es Möglichkeiten, etwa Diskussionsforen. Sie geben Nutzern die Gelegenheit, Produkte zu bewerten. Auch kleine Gewinnspiele und der gut sichtbare Link zum Kontaktformular vermitteln Internet-Surfern das angenehme Gefühl, Willkommen zu sein.

Doch egal, was um die Firmenwebseite bemüht wird – die Regelmäßigkeit ist für dauerhaften Erfolg das A und O.

Im Internet erhalten viele kleine Aktionen die Aufmerksamkeit, wenn sie regelmäßig stattfinden. Es kann sich dabei um neue Verlinkungen, neue Inhalte oder Suchmaschinenoptimierung handeln: Eine Webseite muss ständig analysiert und verbessert werden.

Gerade hochwertige Suchmaschinenoptimierung ist sensibel auf Neues eingestellt: Um zu merken, worauf Suchmaschinen besonders positiv reagieren, muss die Entwicklung genau beobachtet werden.
Jeder Suchmaschinenoptimierer möchte dabei natürlich wissen, nach welchen Kriterien Google genau eine Website beurteilt. Google selbst äußert sich dazu jedoch äußerst selten. Erfahrung und Testfreudigkeit gehören aus diesem Grund zu den wichtigsten Skills eines Suchmaschinenoptimierers.

Der Schlüssel zum Erfolg besteht demnach also aus mehreren Faktoren: Inhalte, technische Ausstattung, Aufbau, Werbung, soziales Netzwerk, Aktualität, eine individuelle Suchmaschinenoptimierung und natürlich: Geduld.

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